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https://www.panoramaaudiovisual.com/en/2022/03/04/opera-düsseldorf-migra-audio-ip-lawo/

Düsseldorf Opera

Im Rahmen der lang erwarteten Migration auf eine IP-basierte Audioinfrastruktur hat die Düsseldorfer Oper drei Audioproduktionspulte installiert Lawo mc²56 native IP.

Die Konsolen teilen sich a A__UHD Core-Audio-Engine gemeinsam, plus Stageboxen Lawo A__line.

EIN mc²56 mit 32 Fadern wird in der Tonregie und ein 16-Fader-Mixer im internen Produktionsstudio verwendet. Das dritte mc²56, ebenfalls mit 16 Fadern, ist für den mobilen Einsatz gedacht, während ein 16-Fader-Extender für die Ad-hoc-Erweiterung der Konsole zur Verfügung steht.

Die Integration in bestehende DANTE-Netzwerke für Beschallung, Bühnen- und Lobby-Monitoring übernimmt ein Lawo Power Core mit 6 DANTE-Schnittstellen. Diese Infrastruktur bietet die Leistung, Kapazität und Flexibilität, die für moderne und zukunftsorientierte Opernproduktionen erforderlich sind.

Für die Planung dieses Projekts war das auf Landschaftsplanung spezialisierte Ingenieurbüro BWKI (Bühnenplanung Walter Kottke Ingenieure) verantwortlich; die technische Umsetzung erfolgte durch den Systemintegrator Industrial Arts. Die Installation wurde Ende 2021 abgeschlossen, und seitdem läuft das neue System parallel zur bestehenden Installation, sodass die Tonabteilung ihre Arbeitsabläufe und Setups in ihrem eigenen Tempo anpassen kann. Die neue Infrastruktur wird ausschließlich zu Beginn der nächsten Saisons genutzt.

Thomas Gabbert, Leiter der Tonabteilung der Deutschen Oper am Rhein, kommentiert: „Das vorhandene Digitalmischpult wurde vor einigen Jahren als Notlösung für unsere in die Jahre gekommene Analogtechnik installiert, stieß aber bald an seine Leistungsgrenzen. Daher hat sich das Opernhaus entschieden, in eine neue Audioinfrastruktur zu investieren, um eine hochwertige Beschallung und Klangverarbeitung zu gewährleisten.“

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große Flexibilität

Nach ausgiebiger Marktrecherche und Tests mit verschiedenen Systemen entschied sich Gabbert für Lawo. „Neben den leistungsstarken DSP- und Routing-Fähigkeiten des A__UHD Core haben wir uns sofort in die Flexibilität der Lawo-Systeme verliebt“, erklärt Gabbert. „Unsere drei mc²56-Konsolen teilen sich dynamisch die Ressourcen eines A__ UHD Core. Dadurch können wir die Infrastruktur an jede Produktion anpassen. Mit dieser Lösung und der Anbindung an unser Netzwerk verfügen wir über eine moderne und integrierte Audioinfrastruktur mit den passenden Produktionsmöglichkeiten.“

„Über die rein technischen Features hinaus hat mich die intuitive und komfortable Benutzeroberfläche überzeugt, ein großer Vorteil im täglichen Live-Betrieb“, ergänzt er.

Nach der Entscheidung für Lawo begann BWKI mit der Planung des Projekts. „Wir haben 2020 die Bühnenleittechnik einschließlich des Monitoring-Systems modernisiert und dann die Infrastruktur der Beschallungsanlage in Angriff genommen, die drei Bereiche umfasst: die Beschallungsanlage des Opernhauses, das Foyer und die Anlage auf der Bühne.“ er sagt. Joachim Lindemann, der Planer im Auftrag des BWKI.

„Ein großer Vorteil des Lawo-Systems ist seine ultrakompakte Größe. In einer redundanten Konfiguration belegt der A__UHD Core nur 4HE im Rack der unteren Stufe: 2HE für die DSPs und weitere zwei für die RAVENNA-Switches. Für alle sechs DANTE-Schnittstellen und einen Management-Switch wird nur 1 HE benötigt“, erklärt Lindemann.

„Die Integration des neuen Systems, einschließlich Schnittstellen und Stageboxen, war einfach und es kommuniziert nahtlos mit unserem vorhandenen Mischpult für das Bühnenmanagement, das für das Monitoring auf der Bühne verwendet wird.“ „Die Stageboxen der A__line transportieren die Signale der Mikrofone und Effekte über das RAVENNA-Netzwerk auf die Bühne. Die Zuführungen und das Soundsystem sind über DANTE-Netzwerke verbunden“, betont Lindemann.

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Audio-3D

„Ein wichtiger Aspekt ist die Integration eines 3D-Audiosystems in die Beschallungsanlage des Opernhauses. Wir zielen nicht mehr auf bestimmte Sprecher ab, sondern orientieren uns an Klangquellen“, sagt Gabbert. „Ein Tracking-System folgt den drahtlosen Mikrofonen auf der Bühne. Die Signale der Quellen gelangen über einen Lawo DSP-Layer zum Soundsystem und von dort zum Spatial Audio System für die 3D-Präsentation. Über die zwischengeschalteten Matrixmischer kann Lawo auch einzelne Lautsprecher oder Lautsprechergruppen direkt ansteuern. Wir haben noch genügend Zeit, uns mit dem neuen Mischsystem vertraut zu machen und zu experimentieren, wie wir die Setlist-Produktionen portieren können. Und wir sind froh, dass wir mit diesen Arrays die alte Konsole neben der neuen verwenden können."

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Durch • 4 Mar, 2022
• Abschnitt: Audio